Fair ist anders

„Konkurrenz belebt das Geschäft“, diese ökonomische Weisheit soll nicht angezweifelt werden. Wird der Staat zum Konkurrenten, bleiben die Regeln der Fairness jedoch oft aussen vor. Dies ganz einfach deshalb, weil überall, wo Staat drauf steht, auch Steuern drin sind.

Und diese verzerren den Wettbewerb aus diversen Gründen. Auf dieser Seite finden sich Beispiele aus verschiedenen Branchen und Regionen.

In verschiedenen Gemeinden des Kantons Solothurn werden die Werkhöfe ständig erweitert und mit neuen Aufgaben versehen, die weit über den eigentlichen Kernauftrag hinausgehen.

Die BKW gehört zu 52 Prozent dem Kanton Bern. Sie verfügt über eine breite Struktur, die sowohl als Monopol die Stromversorgung des Kantons Bern, als auch durch Beteiligungen an Kraftwerken die Produktion und den Handel von Strom umfasst.

Das Bundesamt tritt nicht mehr als Bundesamt auf, sondern mit einer «Firmenbezeichnung» und mit einem Logo unter dem Namen Swisstopo. Durch das Monopol der Landeskartenherstellung entwickelte zu einem eigentlichen Datensammlungs- und Produktionszentrum und konkurrenziert damit die Privatwirtschaft massiv.

Die Post gestaltet ihre Schalterräume mehr und mehr zu kleinen Warenhäusern. Die Kunden sollen in ihrer Wartezeit, mit dem Kauf von Gütern aller Art, zusätzlichen Umsatz und Gewinn generieren.

Verschiedene Fachhochschulen bieten Planungs- und Architekturleistungen an, welche nicht als Studienobjekt deklariert sind, sondern als professionelle Dienstleistung.

Eine ähnliche Problematik wie bei der BKW Energie AG stellt die Tätigkeit des Westschweizer Stromanbieters Groupe E (FR/NE) dar.

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